Akkuschrauber Testberichte

Längst sind Akkuschrauber keine reinen Männerspielzeuge und Statussymbole für Heimwerker mehr. Ausgereifte Mechanik, hochwertige Akkutechnik und vielfältige Ausstattungsdetails sorgen dafür, dass ein Akkuschrauber mittlerweile in fast jedem Haushalt seinen festen Platz hat. Sei es in der Bastelkiste, im Haushaltsschrank, auf der Heimwerkerbank, in der Garage oder im Profiwerkzeugkoffer – Akkuschrauber sind nicht mehr wegzudenken. Für einen ausgiebigen Akkuschrauber Testbericht wollen wir Sie über die wichtigsten Merkmale und Leistungsdaten von Akkuschraubern informieren und Sie so auf Ihren eigenen Akkuschrauber Test vor dem Kauf bestmöglich vorbereiten.

Akkuschrauber Testbericht – so vergleichen Sie richtig

Akkuschrauber ist nicht gleich Akkuschrauber. Das sehen Sie schon daran, dass es Profigeräte für mehrere Hundert Euro gibt und daneben kleine kostengünstige Geräte, die Sie sogar im Lebensmitteldiscounter finden. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen diesen Extremen. Neben den offensichtlichen Unterschieden, wie Marke und Größe, gibt es deutlich aussagekräftigere Vergleichsparameter für einen Akkuschrauber Test. Hauptkriterien sind sicherlich Drehmoment und Drehzahl. Sie entscheiden über die Kraft Ihres Akkuschraubers. Kapazität und Spannung des mitgelieferten Akkus sind entscheidend für die Laufzeit. Je stärker der Akku, umso weiter kommen Sie mit einer Batterieladung.

Wenn Sie infrage kommenden Akkuschrauber bezüglich dieser Größen miteinander verglichen haben, sollten Sie auf die Details achten. Unterschätzen Sie nicht das Gewicht eines Akkuschraubers. Hier ist schon vielen Heimwerkern der Spaß an ihrem Werkzeug vergangen.Schließlich sollten sie auch noch die Einbettung in ein bestehendes Werkzeugsystem überdenken. Oftmals statten die Hersteller verschiedene Werkzeuge mit ein und demselben Akkusystem aus, sodass Sie beispielsweise Akkuschrauber, Kreissäge und Heckenschere mit derselben Energiequelle bestücken können. Dies kann sehr praktisch sein und sollte bei einem Akkuschrauber Test unbedingt beachtet werden.

Der Akku – immer genügend Energie

Der Akku ist neben dem Getriebe das Herzstück eines Akkuschraubers. Maßgeblich für die gespeicherte Energiemenge eines Akkus sind seine Kapazität (meist angegeben in Milliamperestunden mAh) und die Spannung (angegeben in Volt V). Aus hoher Spannung und großer Kapazität können Sie zuverlässig auf die Leistungsfähigkeit eines Akkus schließen.Stand der Technik sind mittlerweile Litium-Ionen-Akkus. Bei diesen Zellen brauchen Sie keinen nennenswerten Memoryeffekt mehr zu befürchten und können den Akku jederzeit zwischenladen. Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus finden Sie heute höchstens noch in Werkzeugen des unteren Preissegments. Von Ihnen sollten Sie die Finger lassen, da der geringe Preis den zu erwartenden Ärger in aller Regel nicht aufwiegt.

Achten Sie beim Akkuschrauber Testbericht auch darauf, wie lange ein Ladezyklus beim mitgelieferten Ladegerät dauert. Manchmal empfiehlt sich die Anschaffung eines stärkeren Ladegerätes, mit dem sich die Aufladedauer verkürzen lässt. Das ist besonders bei langen Arbeitseinsätzen von großem Nutzen. Informieren Sie sich beim Akkuschrauber Test, ob der Hersteller Ihres Modells verschiedene Ladegeräte im Angebot hat.

Drehmoment und Getriebe sorgen für genügend Kraft

Beim Getriebe müssen Sie im Akkuschrauber Test zwischen einfachen Akkuschraubern, Bohrschraubern, Schlagbohrschraubern und Impulsschraubern unterscheiden. Einfache Akkuschrauber verfügen nur über ein einfaches Getriebe, das in Extremfällen sogar nur eine Drehzahl zulässt. Meist können Sie die Drehzahl aber auch bei einfachen Geräten durch variables Drücken des Einschalters verändern.
Bohrschrauber zeichnen sich durch ein Zweiganggetriebe aus. Der langsame Gang dient hier zum gefühlvollen Schrauben. Im schnellen Gang verfügen Sie kurzfristig über einen recht brauchbaren Bohrmaschinenersatz. Schlagbohrschrauber erlauben auch das Bohren in Beton und Stein. Impulsschrauber entfalten durch Ihre besondere Bauart ein noch größeres Drehmoment.

Alles eine Frage des Gewichtes

Natürlich soll ein Akkuschrauber robust sein und lange Jahre halten. Allerdings kommt Robustheit konstruktionsbedingt noch immer meist mit hohem Gewicht einher. Durch die neuen Litium-Ionen-Akkus ist die größte Gewichtsquelle mittlerweile doch deutlich kleiner geworden. Allerdings erfordern ein robustes Getriebe und ein vernünftiges Bohrfutter noch immer ein gewisses Gewicht. Trotzdem sollten Sie auf ein möglichst geringes Gewicht Ihres Werkzeugs achten, da ein schwerer Akkuschrauber schon so manchen starken Arm hat erweichen lassen. Achten Sie beim Akkuschrauber Test also auf einen guten Kompromiss aus Stabilität und Gewicht.

Es lebe das System

Sollten sie einen Akkuschrauber Testbericht lesen, bevor Sie Ihren kompletten Werkzeugpark zusammen haben, sollten Sie bei den infrage kommenden Herstellern auch einmal das übrige Elektrowerkzeug an. Einige Hersteller haben mittlerweile auch in der Heimwerkerklasse ein komplettes System aufeinander abgestimmter Akkuwerkzeuge. So betreiben Sie mit demselben Akku neben dem Akkuschrauber auch verschiedene Sägen, Schleifer, Fräsen und sogar Gartengeräte. Hier lohnt sich ein genauerer Blick.

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